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Was versteht man eigentlich unter „athletisch“?

Je nachdem, welche Muskeln beansprucht werden, zeigt sich dies am Aussehen eines Sportlers. Denn jeder Sportler hat ein für seine Sportart typisches Aussehen. Wie kann es jedoch sein, dass zum Beispiel Langstreckenläufer mit einem eher drahtigen Körperbau und muskulöse Sprinter so unterschiedlich aussehen, obwohl der Bewegungsablauf und damit auch die trainierten Muskelgruppen sehr ähnlich sind? Das Geheimnis liegt nicht in der Bewegung selbst, sondern in der Intensität und Dauer. Hier kommen die Muskelfasertypen ins Spiel.

Wir finden in jedem Muskel alle Arten von Fasertypen. Je nachdem, auf welche Art und wie oft der Muskel beansprucht wird, unterscheidet sich seine innere Zusammensetzung von anderen. Es wird zwar vermutet, dass die Verteilung der verschiedenen Fasertypen genetisch bedingt ist. Allerdings konnte man in der Forschung immer wieder beobachten, dass es möglich ist, einige durch spezifisches Training zu transformieren. Interessant sind hier vor allem die intermediären Fasertypen. Sie lassen sich gut in die eine oder andere Richtung beeinflussen und funktionell anpassen. Doch auch eine Umwandlung von weißen in rote Muskelfasern konnte schon beobachtet werden.

Das ist der Grund, warum das äußere Erscheinungsbild von Ausdauerläufern und Sprintern so verschieden ist, obwohl sich die ausgeführten Bewegungen so ähneln. Das Geheimnis, warum sich Sportler je nach Sportart so unterscheiden, steckt in den Muskelfasern. Sprinter müssen schnelle und kräftige Bewegungen ausführen, bei denen viele weiße Muskelfasern aktiviert werden, während Ausdauerläufer jene Art von Muskelfasern trainieren, die ein langes Durchhaltevermögen aufweist.

Was verstehen wir nun eigentlich unter athletisch?
Ein Athlet trainiert umfassende sportliche Fähigkeiten. Schnelligkeit, Mobilität, Kraft und Ausdauer. Freeletics Bodyweight, Running und Gym ergänzen sich optimal, um einen athletischen Körper zu trainieren.

Freeletics Bodweight beansprucht vor allem weiße und intermediäre Muskelfasern, da es notwendig ist, Kraft mit hoher Geschwindigkeit über einen gewissen Freiraum freizusetzen, um sich beispielsweise bei einem Burpee vom Boden wegzudrücken. Längere Läufe, wie du sie zum Beispiel mit Freeletics Running trainierst, fordern und straffen rote Muskelfasern und optimieren die Energieversorgung des ganzen Körpers. Das Zusammenspiel von Ausdauer und schnellkräftigen Bewegungen lässt euch bedeutsame Fähigkeiten ausbauen: eure Muskulatur wird insgesamt flexibler, vielseitiger und anpassungsfähiger.

Das ist, was wir unter athletisch verstehen: Ein Athlet ist in der Lage, sowohl Strecken und Belastungen über einen mittleren oder längeren Zeitraum zu meistern, als auch sein volles Potential kurzfristig freizusetzen. Die beiden Fähigkeiten und die dazugehörigen Trainingsmethoden ergänzen sich optimal. Eine Muskulatur, die stark und ausdauernd zugleich ist, ist gleichbedeutend mit erhöhten athletischen Fähigkeiten.

Und auch äußerlich zeigt sich dies: Die Kombination aus Bodyweight, Running und Gym Training fordert die Muskulatur auf unterschiedliche Art und Weise und bildet sie somit natürlich aus. Ein Athlet hat weder unnatürliche Muskelberge, noch ist er dürr und hager. Ein athletischer Körperbau ist gekennzeichnet von natürlichen, straffen und somit ästhetischen Muskeln. Die Haltung ist aufrecht, der Gang selbstsicher und körperbewusst. Selbst wenn ihr Muskeln aufbauen wollt, solltet ihr euch nicht von Laufeinheiten abschrecken lassen. Wie ihr jetzt wisst, haben sie durchaus ihre Berechtigung!

EN:

What is meant by "athletic"?

Depending on which muscles are used, this can be seen in the appearance of an athlete. Because every athlete has a typical appearance for his sport. But how can it be that, for example, long-distance runners with a rather wiry physique and muscular sprinters look so different, even though the sequence of movements and thus also the trained muscle groups are very similar? The secret lies not in the movement itself, but in the intensity and duration. This is where the muscle fibre types come into play.

We find all types of fibres in every muscle. Depending on how and how often the muscle is used, its inner composition differs from others. It is assumed that the distribution of the different fibre types is genetically determined. However, it has been repeatedly observed in research that it is possible to transform some through specific training. Of particular interest here are the intermediate fibre types. They can be easily influenced in one direction or the other and functionally adapted. However, a transformation from white to red muscle fibres has already been observed.

This is the reason why the external appearance of endurance runners and sprinters is so different, although the movements performed are so similar. The secret why athletes differ so much from one sport to another is in the muscle fibres. Sprinters must perform fast and powerful movements that activate many white muscle fibers, while endurance runners train the type of muscle fibers that have long stamina.

What do we mean by athletic?
An athlete trains a wide range of athletic skills. Speed, mobility, strength and endurance. Freeletics Bodyweight, Running and Gym complement each other perfectly to train an athletic body.

Freeletics Bodweight mainly demands white and intermediate muscle fibers, because it is necessary to release power at high speed over a certain amount of free space in order to push yourself away from the ground in a burpee, for example. Longer runs, such as those you train with Freeletics Running, challenge and tighten red muscle fibers and optimize the energy supply of the whole body. The interplay of endurance and fast-paced movements allows you to develop significant abilities: your muscles become more flexible, versatile and adaptable overall.

This is what we mean by athletic: An athlete is able to master distances and strains over a medium or long period of time as well as to release his full potential at short notice. The two skills and the corresponding training methods complement each other perfectly. A musculature that is strong and enduring at the same time is synonymous with increased athletic abilities.

And also externally this shows up: The combination of bodyweight, running and gym training challenges the muscles in different ways and trains them naturally. An athlete neither has unnatural muscle mountains nor is he lean and scrawny. An athletic physique is characterized by natural, firm and thus aesthetic muscles. The posture is upright, the gait self-confident and body-conscious. Even if you want to build up muscles, you should not be deterred by running units. As you now know, they have their justification!

Comments

  • Posted On March 25, 2020 by Ilka

    Der Bericht ist gut getroffen, finde mich als Ultraläuferin da wieder. Das entscheidende Geheimnis ist es wirklich, die richtige Balance aus Kraft und Ausdauer zu finden…. Denn gerade im Ultralauf Bereich werden Muskeln beansprucht, die ein Sprinter vermutlich kaum merkt. Auch, wenn der Bewegungsablauf ähnlich ist.

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